Ich bin seit vielen Jahren persönliches Mitglied im Verband deutscher Archivarinnen und Archivare e. V. (VdA), dem größten Archivfachverband in ganz Europa. Er nimmt als Fachverband die Interessen des deutschen Archivwesens wahr und setzt sich dafür ein, dass seine Mitglieder ihre wichtigen Dienstleistungen für die Gesellschaft und die Forschung erbringen können.

Oftmals sind Archive personell unterbesetzt, Personal ohne passende Ausbildung wird mit Archivaufgaben betraut und große Herausforderungen wie der Aufbau digitaler Magazine steht bevor. Da finde ich es wichtig, einen starken Archivverband zu haben, der sich für die Archive einsetzt.

Ich selbst bin seit 2009 im Kreisarchiv Nordwestmecklenburg und setze dort als Archivar mit meinen Kolleginnen alles daran, ein modernes und zukunftsfähiges Archiv zu haben, welches den Bürgerinnen und Bürgern mit bestmögliche Dienstleistungen zur Verfügung steht. Ich bin auch sehr stolz, dass auch das Kreisarchiv als Institution seit wenigen Jahren Mitglied im VdA ist.

Normalerweise organisiert der VdA im Herbst immer einen großen Deutschen Archivtag, auf dem auch eine Mitgliederversammlung stattfindet. Durch Corona war dies leider weder 2020 noch 2021 möglich. Daher findet die Mitgliederversammlung in diesem Jahr schriftlich statt und daher erfolgt die Vorstandswahl aktuell per Briefwahl. Daran beteilige ich mich natürlich.

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